Smartphone, Tablet, YouTube, Onlinegames und irgendwann auch Social Media: Wenn Kinder größer werden, wird die digitale Welt immer selbstverständlicher. Was für uns Erwachsene zum Alltag gehört, kann für Kinder allerdings schnell zur Herausforderung werden. Denn im Internet lauern nicht nur ungeeignete Inhalte, sondern auch Betrugsseiten, Phishing und jede Menge Werbung.

Als Papa von drei Kindern weiß ich, dass man seine Kinder nicht für immer von allem fernhalten kann. Das wäre auch gar nicht sinnvoll. Viel wichtiger ist es, ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien beizubringen und sie dabei möglichst gut zu schützen.

Genau hier setzt Talos Family an. Der Dienst kombiniert Internetfilter mit VPN-Technologie und soll Familien dabei helfen, unerwünschte Inhalte und bekannte gefährliche Webseiten zu blockieren. Wir schauen uns an, was dahintersteckt, welche Funktionen für Familien interessant sind und worauf Eltern achten sollten.

Was ist Talos Family überhaupt?

Talos Family ist eine Lösung für mehr Sicherheit im Internet. Statt ausschließlich auf einzelne Apps zur Kindersicherung zu setzen, arbeitet der Dienst mit einer geschützten Netzwerkverbindung und intelligenter DNS-Filterung.

Das klingt zunächst ziemlich technisch. Im Alltag bedeutet es vor allem, dass bestimmte Internetseiten und Dienste blockiert werden können, ohne dass Eltern dafür auf jedem Gerät einzelne Webseiten manuell sperren müssen.

Je nach gewählter Variante und Einrichtung kann Talos Family unterschiedliche Geräte und Nutzungssituationen abdecken. Dazu gehören beispielsweise Smartphones, Tablets und Computer. Auch weitere internetfähige Geräte können profitieren, sofern ihre Verbindung über die geschützte Netzwerkverbindung läuft.

Das Konzept richtet sich dabei nicht ausschließlich an Familien mit kleinen Kindern. Auch Jugendliche, Erwachsene und Senioren sollen von den Schutzfunktionen profitieren.

Welche Funktionen bietet Talos Family?

1. Kinderschutz und Filter für ungeeignete Inhalte

Kinder sind neugierig. Das ist gut so, kann im Internet aber auch dazu führen, dass sie auf Inhalte stoßen, die für ihr Alter nicht geeignet sind.

Talos Family bietet Filtermöglichkeiten, mit denen bestimmte Kategorien von Webseiten und Diensten blockiert werden können. Dazu zählen unter anderem Inhalte für Erwachsene, Glücksspielangebote, Social-Media-Plattformen und Onlinegames.

Gerade bei jüngeren Kindern kann das eine sinnvolle zusätzliche Schutzmaßnahme sein. Schließlich können wir Eltern nicht immer daneben sitzen, wenn der Nachwuchs ein Tablet benutzt.

Wichtig ist allerdings: Ein Filter ersetzt weder die Begleitung durch die Eltern noch Gespräche über den Umgang mit dem Internet. Neue Webseiten entstehen ständig und nicht jede problematische Seite wird automatisch erkannt.

2. Social Media und Gaming einschränken

Spätestens wenn Kinder eigene Smartphones bekommen, werden Social Media und Onlinegames zu einem Thema.

Wie viel Bildschirmzeit ist sinnvoll? Welche Plattformen sind altersgerecht? Und wie schaffen wir es, dass das Handy beim Abendessen auch einmal liegen bleibt?

Talos Family ermöglicht es, bestimmte Social-Media-Dienste und Gaming-Angebote über die Netzwerkfilter einzuschränken.

Das kann Eltern dabei helfen, Regeln für den digitalen Alltag umzusetzen. Es ersetzt aber keine individuelle Zeitsteuerung, sofern diese nicht ausdrücklich von der gewählten Lösung unterstützt wird.

Denn eines sollte klar sein: Eine technische Sperre kann helfen, Familienregeln durchzusetzen. Sie nimmt uns aber nicht die Aufgabe ab, diese Regeln gemeinsam mit unseren Kindern zu erklären und zu vereinbaren.

3. Schutz vor Phishing und Fake-Shops

Das Internet ist nicht nur für Kinder eine Herausforderung. Auch Erwachsene können auf gefälschte Webseiten hereinfallen.

Eine vermeintliche Paketbenachrichtigung, eine gefälschte Bankseite oder ein Fake-Shop, der mit unschlagbaren Preisen lockt: Solche Betrugsversuche werden immer professioneller.

Talos Family soll bekannte Phishing-Seiten, betrügerische Webseiten und andere schädliche Internetziele blockieren, bevor sie regulär aufgerufen werden.

Das ist besonders interessant, weil ein solcher Schutz nicht nur dem Nachwuchs zugutekommt. Auch Eltern und Großeltern können davon profitieren.

Allerdings gibt es keine hundertprozentige Sicherheit. Neue Betrugsseiten können noch unbekannt sein, und ein Filter erkennt nicht automatisch jede Gefahr. Vorsicht beim Anklicken unbekannter Links bleibt deshalb weiterhin wichtig.

4. Weniger Werbung und Tracking

Wer mit Kindern im Internet unterwegs ist, kennt das Problem: Überall blinkt etwas, Videos werden unterbrochen und Webseiten laden zusätzliche Inhalte nach.

Talos Family kann viele bekannte Werbe- und Tracking-Domains blockieren. Dadurch lassen sich bestimmte Werbeeinblendungen und Tracking-Verbindungen reduzieren.

Das kann das Surfen angenehmer machen und zugleich dazu beitragen, unnötige Datenverbindungen zu vermeiden.

Erwartet aber keinen vollständigen Werbeblocker für jede Webseite. Werbung, die direkt über eine Plattform ausgeliefert wird, sowie bislang unbekannte Werbequellen lassen sich nicht zwangsläufig auf diese Weise unterbinden.

Was bedeutet das für unseren Familienalltag?

Bei drei Kindern sind die Anforderungen an eine technische Lösung ziemlich unterschiedlich. Die Kleinsten benötigen vor allem Schutz vor ungeeigneten Inhalten. Mit zunehmendem Alter kommen eigene Geräte, Onlinegames, Chats und Social Media hinzu.

Und während wir uns um den Nachwuchs kümmern, müssen wir auch unsere eigenen Geräte und persönlichen Daten schützen.

Genau deshalb ist der Ansatz von Talos Family interessant: Statt ausschließlich auf die Kindersicherung eines einzelnen Smartphones zu setzen, soll der Schutz zentral über die Internetverbindung funktionieren.

Das kann die Verwaltung vereinfachen, wenn mehrere Geräte im Haushalt genutzt werden.

Dabei sollte man allerdings genau hinschauen, welche Variante man benötigt. Eine Router-Lösung für das heimische WLAN und ein Schutz für ein Smartphone unterwegs sind nicht dasselbe. Wer möchte, dass das Kinderhandy auch außerhalb der eigenen vier Wände geschützt ist, sollte prüfen, ob die gewählte Variante diesen Einsatz abdeckt.

Denn der beste Filter bringt wenig, wenn er genau dann nicht aktiv ist, wenn das Kind das heimische WLAN verlässt.

Muss man dafür ein IT-Profi sein?

Nicht jeder möchte sich abends mit DNS-Einstellungen, VPN-Verbindungen und Netzwerkkonfigurationen beschäftigen. Und ganz ehrlich: Nach einem langen Tag mit Kindern gibt es angenehmere Freizeitbeschäftigungen.

Talos Family verfolgt das Ziel, die Schutzfunktionen möglichst zentral und unkompliziert bereitzustellen.

Wie aufwendig die Einrichtung tatsächlich ist, hängt allerdings von der gewählten Variante und der vorhandenen Technik ab. Vor der Entscheidung sollte man deshalb prüfen, welche Geräte unterstützt werden und welche Schritte zur Einrichtung notwendig sind.

Wer eine Lösung für die gesamte Familie sucht, sollte außerdem darauf achten, dass sie zu den eigenen Geräten und zum gewünschten Einsatz zu Hause oder unterwegs passt.

Was kostet Talos Family?

Talos Family bietet eine kostenlose Testphase von sieben Tagen an. In diesem Zeitraum können die Funktionen ausprobiert werden, bevor ein kostenpflichtiges Abonnement beginnt.

Wichtig: Wer den Dienst nicht weiter nutzen möchte, sollte innerhalb der Testphase rechtzeitig kündigen. Andernfalls beginnt das ausgewählte kostenpflichtige Abonnement nach Ablauf der sieben Tage.

Die jeweils geltenden Preise, Laufzeiten und Kündigungsbedingungen solltet ihr direkt vor der Bestellung prüfen, da sie vom gewählten Angebot abhängen können.

Hier geht es direkt zur Webseite: Talos Family entdecken und sieben Tage kostenlos testen

Unser Fazit: Eine zusätzliche Schutzschicht für die digitale Familie

Das Internet gehört längst zum Familienalltag. Wir können unsere Kinder nicht dauerhaft davon fernhalten und sollten es auch nicht versuchen. Stattdessen müssen wir ihnen helfen, sich sicher und verantwortungsvoll in der digitalen Welt zu bewegen.

Talos Family verfolgt dafür einen interessanten Ansatz: Mit zentraler Filterung, Schutz vor bekannten betrügerischen Webseiten, Einschränkungen für bestimmte Onlineangebote und der Möglichkeit, Tracking zu reduzieren, richtet sich der Dienst an Familien, die ihre Internetnutzung sicherer gestalten möchten.

Besonders sinnvoll ist dabei, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene und Senioren von den Schutzfunktionen profitieren können.

Unser wichtigster Tipp: Prüft vor der Entscheidung, welche Geräte geschützt werden sollen, ob der Schutz auch unterwegs funktioniert und welche Einschränkungen die Filter mit sich bringen können. Eine technische Schutzlösung ist eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz für Medienkompetenz, gesunden Menschenverstand und offene Gespräche innerhalb der Familie.

Denn am Ende wollen wir unseren Kindern nicht einfach nur Dinge verbieten. Wir wollen sie fit für eine Welt machen, in der das Internet selbstverständlich dazugehört.

Und wenn uns Technik dabei helfen kann, bekannte Gefahren zu reduzieren, ist das definitiv einen genaueren Blick wert.

Mehr Informationen findet ihr direkt bei Talos Family.

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