Es gibt Dinge, über die macht man sich erst Gedanken, wenn sie plötzlich wichtig werden. Genau so ging es uns mit der Sicherheit von Jessicas Änderungsschneiderei.

Tagsüber herrscht hier reges Treiben. Kunden kommen mit ihren Lieblingsstücken vorbei, hochwertige Nähmaschinen stehen im Laden und auch fertige Aufträge liegen oft zur Abholung bereit. Nach Feierabend bleibt jedoch ein ungutes Gefühl zurück: Ist wirklich alles sicher?

Also haben wir uns entschieden, das Netatmo Smart Alarm System Pack einmal im echten Alltag zu testen. Nicht zuhause, sondern genau dort, wo Sicherheit für uns besonders wichtig ist.

Auspacken, aufbauen und loslegen

Schon beim Auspacken fällt auf: Netatmo setzt auf ein schlichtes Design. Keine klobigen Kästen oder auffälligen Sensoren.

netatmo

Im Paket befinden sich:

  • Intelligente Innenkamera
  • Smarte Innensirene
  • Tür- und Fenstersensoren
  • Zubehör für die Montage

Die Installation war überraschend unkompliziert. Kamera aufstellen, Sensoren an Tür und Fenster kleben, Sirene platzieren und alles über die Home + Security App verbinden. Nach wenigen Minuten war das komplette System einsatzbereit.

Gesichtserkennung statt Fehlalarm

Eine Funktion hat mich besonders beeindruckt.

Die Kamera erkennt bekannte Gesichter. Das bedeutet: Jessica betritt morgens den Laden und das System weiß automatisch, dass alles in Ordnung ist. Keine hektische Suche nach einer Fernbedienung oder einem Code.

Kommt dagegen eine unbekannte Person in den Laden, während der Alarm aktiv ist, reagiert das System sofort.

Gerade im Alltag spart das unglaublich viel Zeit und verhindert Fehlalarme.

Türsensoren erkennen sogar Einbruchsversuche

Die Sensoren registrieren nicht nur, wenn eine Tür geöffnet wird.

Sie erkennen sogar Erschütterungen oder Manipulationsversuche. Hebelt jemand nachts die Tür auf, wird bereits vor dem eigentlichen Öffnen Alarm ausgelöst.

Das gibt ein deutlich besseres Gefühl als einfache Magnetkontakte.

110 dB, die niemand überhört

Sollte tatsächlich jemand versuchen einzubrechen, legt die Sirene richtig los.

Mit bis zu 110 dB dürfte wohl jeder im Umkreis wissen, dass hier gerade etwas nicht stimmt.

Parallel landet sofort eine Push-Nachricht auf dem Smartphone.

Egal ob wir zuhause sitzen oder unterwegs sind – wir wissen sofort Bescheid.

Keine monatlichen Kosten

Ein riesiger Pluspunkt ist für mich, dass Netatmo auf ein Abo verzichtet.

Alle wichtigen Funktionen stehen dauerhaft zur Verfügung.

Auch die Videos landen zunächst verschlüsselt auf der integrierten Speicherkarte. Wer möchte, kann zusätzlich Dropbox oder andere persönliche Cloud-Dienste nutzen. Die Gesichtserkennung erfolgt direkt auf der Kamera und nicht in einer Hersteller-Cloud.

Auch nachts alles im Blick

Natürlich wollten wir auch wissen, wie gut die Kamera nachts arbeitet.

Dank Infrarot-Nachtsicht bleibt der Eingangsbereich selbst bei völliger Dunkelheit gut erkennbar.

Gerade für ein Ladengeschäft ein wichtiger Punkt.

Smart Home inklusive

Wer bereits ein Smart Home nutzt, freut sich ebenfalls.

Das System unterstützt Apple Home, Google Assistant und Amazon Alexa und lässt sich so bequem in bestehende Automationen integrieren.

Unser erstes Fazit

Natürlich hoffen wir, dass die Alarmanlage niemals wirklich gebraucht wird.

Aber genau das ist bei Sicherheitstechnik eigentlich das größte Kompliment.

Nach den ersten Tagen im Einsatz fühlen wir uns deutlich entspannter. Jessica kann den Laden am Abend abschließen und weiß, dass Kamera, Sensoren und Sirene gemeinsam aufpassen.

Besonders gefallen haben uns die einfache Einrichtung, die intelligente Gesichtserkennung, die fehlenden Abo-Kosten und die durchdachte Kombination aus Kamera, Sensoren und Sirene.

In den nächsten Wochen werden wir das System weiter im Alltag testen und natürlich berichten, wie es sich langfristig schlägt. Bis jetzt hinterlässt das Netatmo Smart Alarm System Pack aber einen richtig starken ersten Eindruck.

Es kommt die Tage ein Update des Beitrags mit Video und Appnutzung