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Fußfehlstellungen bei Kindern

Die orthopädisch korrekte Versorgung bei Fußfehlstellungen Ihres Kindes

Bei der Geburt sind die Füße noch nicht voll entwickelt. Das aus größtenteils Knorpel bestehende Fußskelett ist bei Babys noch weich und verformbar. Selbst im Krabbelalter sehen die speckigen Füße platt aus. Sobald das Kind anfängt zu laufen, bildet sich das Quer- und Längsfußgewölbe aus. Um das sechste Lebensjahr herum erhalten Kinder die Fußproportionen eines Erwachsenen. Die vollendete Verknöcherung ist ungefähr im Jugendalter abgeschlossen. Deshalb ist es wichtig von Anfang an darauf zu achten, dass Ihr Kind die optimale medizinische Versorgung erhält, um Fußfehlstellungen zu vermeiden.

Beate-Helena / photocase.de
Beate-Helena / photocase.de

Zum einen können Fußfehlstellungen bei Kindern angeboren sein und zum anderen während des Wachstumsprozesses entstehen. Sind die Fußfehlstellungen angeboren, liegt die Ursache meistens in der Genetik oder stammen von der sogenannten Zwangshaltung im Mutterleib. Entstehen die Fehlstellungen während der Wachstumsphase, sind diese auf Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungeeignete Schuhwahl zurückzuführen. Dennoch kommen weniger als 2% der Babys mit einer Fußfehlstellung auf die Welt.

Welche Varianten von Fußfehlstellungen gibt es?

Oftmals sind Fußfehlstellungen bei Kindern harmlos und verschwinden sogar beim Wachsen von alleine. Trotz dessen gibt es komplexe Entwicklungsstörungen der Füße, welche eine zügige Therapie erfordern, damit der Kinderfuß sich normal ausbildet.

Die häufigsten Fehlstellungen sind beispielsweise der Knick-Senkfuß, der Klump- und Hackenfuß, der Sichelfuß oder auch der Plattfuß. Wenn bei Fußfehlstellungen nicht rasch orthopädischer Rat gesucht wird, können diese immense Schäden an den Gelenken, den Knien und der Wirbelsäule verursachen. Wichtig ist, dass die Füße sowie das Gangbild möglichst früh von einem fachkundigen Kinderorthopäden untersucht werden, um Fehlstellungen korrigieren und dem Kind eine normale Weiterentwicklung des Bewegungsapparates garantieren zu können.

Die Basis der Behandlung bilden aktive Bewegungsübungen. Zudem können orthopädische Einlangen als auch Schienen für die Nacht Abhilfe verschaffen. In manchen Fällen ist dennoch eine Gipsbehandlung über mehrere Monate notwendig. Durch diese wird der Fuß dann in die korrekte Stellung geleitet. In den seltensten Fällen ist eine Operation ratsam.

Wichtig ist, dass Sie stets auf hochwertiges Schuhwerk, Normalgewicht aber auch ausreichend Bewegung Ihres Kindes achten. Gehen Sie zusammen spazieren, schauen Sie sich nach kindgerechten Schuhen um und lassen Sie die Füße sowie den Bewegungsapparat Ihres Nachkömmlings in regelmäßigen Abständen auf dessen Entwicklung von einem Orthopäden untersuchen. Nur so können Sie sicher gehen, dass Ihr Sohn oder Ihrer Tochter eine optimale Fußentwicklung durchläuft.

Viele Infos und Neuigkeiten zum Thema gibt es auf den folgenden Seiten:
1) http://www.vierbaum.com/leistungen/orthopaedische-kinderversorgung/
2) http://www.netmoms.de/magazin/kinder/kinderschuhe/fussfehlstellungen-bei-kindern/
3) http://www.ifeelbetter.com/gesundheit-behandlung/diagnose-therapie/fussfehlstellungen-bei-kindern/

Auch wir haben schon darüber berichtet, dass 85% der Kinderschuhe viel zu klein sind.

ist 35 und der Papa von Lex, geboren 2012. Kommt aus Kaiserslautern, wohnt mittlerweile in Bayern an der Grenze zu Hessen. Arbeitet in der Mobilfunkbranche und genießt jede Minute die er mit seinem Sohn verbringen kann. Entspannt am besten bei einem guten Film auf der Couch, beim Fußball im TV oder im Stadion.

2 Comments

  • Florian

    Ich habe oft von Fußfehlstellungen bei Kindern gehört. Zum Glück verschwinden dann diese Probleme beim Wachsen, aber ich glaube, dass man sowieso vorsichtig damit umgehen soll. Ich bin damit einverstanden, dass hochwertige Schuhe und Bewegung sehr wichtig für Kinder sind. Das wird auf jeden Fall die Entwicklung unterstützen. Danke für den Beitrag!

  • helga

    Tja, bei den Kindern kommen die Fußfehlstellungen nicht selten vor. Dasselbe Problem hat unser Neffe bekommen. Vom Arzt wurden ihm die orthopädischen Einlagen empfohlen. Wir legen unsere Hoffnungen darauf.

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