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Medibino – Vorsorge ist besser als Therapieren – gegen Kopfverformungen

Hallo Hero´s,
viele wissen bereits dass ich zum 2. x Papa werde. Auch hier gehen mir wieder viele Fragen durch den Kopf. Eine davon hat mich damals schon bei Lex beschäftigt: Wie lagere ich ein Neugeborenes richtig, ohne, dass sich die weiche Schädeldecke verformt
?

Bei der Suche nach einer Antwort auf diese Frage bin ich auf den Medibino gestoßen.

Medibino

Der Medibino ist eine neue patentierte Lösung zur Vermeidung lagebedingter Schädelverformungen bei Babys. Erfunden und entwickelt wurde er von der Ärztin Dr. Dr. Susanne Kluba. Durch ihre langjährige Erfahrung als Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgin und ihre Arbeit in der Helmsprechstunde an der Uniklinik Tübingen mit betroffenen Familien, ist dieses Produkt entstanden.

Medibino

Sie verspricht eine einfache Anwendung und ein ergonomisches Design mit hoher Wirksamkeit. Ärzte und Hebammen empfehlen, Babys in Rückenlage schlafen zu lassen, um dem plötzlichen Kindstod zu vermeiden. Der kleine, handliche Lagerungsring sorgt für den nötigen Druckausgleich am empfindlichen, weichen Babykopf und beugt so lagebedingten Kopfverformungen ab der Geburt entgegen. So kann beispielsweise eine oftmals langwierige Helmtherapie vermieden werden.

Interview mit der Ärztin Dr. Dr. Susanne Kluba

Dr. Dr. Susanne Kluba
Dr. Dr. Susanne Kluba
Erfinderin des Medibino

DADDYHERO: Wie genau entstehen Schädelverformungen bei Babys?

Dr. Dr. Susanne Kluba: Schädelverformungen können verschiedene Ursachen haben. Am weitaus häufigsten treten lagebedingte Verformungen auf. Ärzte und Hebammen empfehlen, Babys in der Rückenlage schlafen zu lassen, da damit das Risiko für den plötzlichen Kindstod deutlich gesenkt werden kann. Quasi als Nebeneffekt dieser extrem wichtigen Maßnahme wurde jedoch ein Anstieg der lagebedingten Kopfverformungen beobachtet. Die Angaben zur Häufigkeit der Verformungen bei Säuglingen schwanken in verschieden Studien, es werden u.a. Zahlen bis 45% genannt. Man spricht hier von Plagiozephalie oder Brachyzephalie, einem Schiefschädel oder einem Plattkopf, deren Ausprägung bzw. Schweregrad von gering bis sehr stark schwanken kann.

Diese zwei unterschiedlichen Deformitäten entstehen meist in den ersten Lebenswochen, wenn die Neugeborenen noch viel schlafen und wenig mobil sind. Die Schädeldecke ist gerade in den ersten Lebenswochen noch sehr weich und empfindlich. Dadurch können sich die Kleinen den Kopf „platt“ liegen. Daher stammt auch der Begriff „lagebedingte“ Verformung. Entwickeln sie aus verschiedenen Gründen eine „Lieblingsseite“, kann sich eine asymmetrische Abflachung entwickeln. Einmal abgeflacht, fällt der Kopf dadurch erst recht immer wieder in die gleiche Richtung.

Bis zum vierten Lebensmonat können sich lagebedingte Verformungen verschlimmern. Danach tritt meist eine natürliche Besserung auf. Das hängt damit zusammen, dass die Kleinen bei zeitgerechter Entwicklung mobiler werden und sich eigenständig auf den Bauch drehen. Ob dies ausreicht, um eine Verformung auszugleichen, hängt vom Schweregrad ab und kann nicht vorhergesagt werden.

DADDYHERO: Kann eigentlich jedes Baby eine lagebedingte Schädelverformung bekommen oder sind manche Babys prädestiniert dafür?

Dr. Dr. Susanne Kluba: Ja, es kann, aus den oben genannten Gründen, prinzipiell jedes Baby von einer lagebedingten Kopfverformung betroffen sein.

Weitere Faktoren können das Risiko für die Entwicklung einer lagebedingten Verformung aber zusätzlich erhöhen. Begünstigt wird eine Kopfverformung unter anderem auch durch beengte Bedingungen bereits im Mutterleib. Das kann eine sehr frühe Beckenendlage oder eine Mehrlingsschwangerschaft sein. Außerdem kann es während der Geburt, etwa durch eine Zangen- oder Saugglockengeburt zu Deformitäten kommen.

Bei Kindern, deren Mobilitätsentwicklung generell verzögert ist oder eingeschränkt, besteht ebenso die Gefahr, eine Lageverformung zu entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel Kinder, deren Halsmuskulatur einseitig verkürzt ist (Schiefhals).

Besonders gefährdet sind aber Frühchen, weil sie weniger mobil sind und ihre Schädeldecke noch empfindlicher ist als die von Neugeborenen. Deswegen ist es generell wichtig, bei diesen Kindern besonders aufmerksam zu sein und vorbeugende Maßnahmen, anzuwenden, um relevante Schädelverformungen erst gar nicht entstehen zu lassen.

DADDYHERO: Kann ich etwas tun, wenn ich merke, dass der Schädel schon verformt ist?

Dr. Dr. Susanne Kluba: Meist fällt es zunächst Eltern oder auch der Hebamme auf, wenn sich der Kopf des Babys verformt. Dann ist vor allem schnelles Handeln gefragt. Einfache Lagerungsmaßnahmen können direkt selbst angewendet werden, zum Beispiel durch Lagerungshilfen wie dem Medibino-Babykissen. Eltern sollten den Kinderarzt aktiv auf das Problem ansprechen. Er kann einschränkende Bedingungen wie z.B. einen Schiefhals erkennen und Behandlungsmaßnahmen in die Wege leiten. Meist sind Physiotherapeuten und Osteopathen die passenden Therapeuten. Auf keinen Fall sollten Eltern zu lange abwarten. Spätestens im Alter von drei bis vier Monaten sollten sie bei Fortbestehen oder sogar Verschlechterung Spezialisten konsultieren, wie beispielsweise eine Helmsprechstunde oder eine Spezialsprechstunde für Fehlbildungen im Schädel- und Gesichtsbereich.

In den Spezialsprechstunden untersucht und vermisst der Arzt den Babykopf und stellt die Diagnose. Im Falle einer Lagefehlform berechnet er anhand der Messungen den so genannten Kopf- und Asymmetrie-Index. Diese Indizes sagen etwas über den Grad der Verformung bei Lagefehlformen aus. Erfreulicherweise sind generell keine lebensbedrohlichen Auswirkungen zu befürchten. Dennoch konnten bis heute aber funktionelle Langzeitfolgen, wie Asymmetrien im Kopf- und Kieferbereich nicht komplett ausgeschlossen werden. Je nach Ausprägungen und Situation werden individuelle Maßnahmen empfohlen, wie beispielsweise Lagerungsmaßnahmen und -hilfen, Physiotherapie oder Osteopathie. Bei sehr starken Verformungen wird ein Helm verschrieben, der über mehrere Monate getragen werden sollte. Der ideale Beginn für die Helmtherapie liegt dabei zwischen dem 5. und 6. Monat. Dann ist noch richtig viel Wachstumspotenzial für einen bestmöglichen Ausgleich vorhanden.

Um gar nicht erst eine behandlungsbedürftige Verformung entstehen zu lassen, halte ich Vorbeugung von Geburt an für wichtig.

DADDYHERO: Was ich kann ich tun um einer Verformung vorzubeugen bzw. Sie zu vermeiden?

Dr. Dr. Susanne Kluba: Vorbeugen ist besser als therapieren! Deshalb ist es wichtig, dass vor allem Eltern beispielsweise durch ihre Hebamme für dieses Thema frühzeitig sensibilisiert werden. Sie sollten von Anfang an im Blick behalten, wenn sich an der Kopfform ihres Kindes etwas verändert. In Wachphasen sollten sie ihren Nachwuchs auf den Bauch legen und ihnen von wechselnden Seiten Spielsachen oder Dinge, die die Aufmerksamkeit des Kindes wecken, anbieten. Das stärkt außerdem die Muskulatur. Auch das Tragen im Tuch oder einer Babytrage bietet sich an. Es stärkt die Bindung zwischen Eltern und Kind, fördert die Mobilität, entlastet den Hinterkopf und beugt somit einer Kopfverformung vor. Auch beim Stillen können Mütter darauf achten, das Kind von beiden Seiten anzulegen und den Kopf unterschiedlich zu lagern. Hat das Kind eine „Lieblingsseite“, kann man das Bettchen umstellen und Spielzeug umhängen, um das Interesse des Kindes auf die andere Seite zu lenken. Alles, was die Kopfmobilität des Kindes fördert, sind Maßnahmen, die einer Schädelverformung entgegenwirken. Unseren Medibinio-Babykopfschutz sehe ich dabei als wichtige Unterstützung. Besonders geeignet ist er in den ersten Lebenswochen. Das Babykissen sorgt aufgrund seiner Ringform und geringen Auflagefläche für die nötige Druckentlastung am empfindlichen Babykopf und lässt sich dank eines Klettverschlusses größenverstellen. Die Idee dazu ist aus meiner langjährigen Arbeit mit betroffenen Kindern und deren Eltern in der Helmsprechstunde entstanden.

DADDYHERO: Hat eine Schädelverformung Einfluss auf die Hirnentwicklung des Babys?

Dr. Dr. Susanne Kluba: Grundsätzlich können sich leichte Verformungen verwachsen, sobald das Kind motorisch aktiver wird. Ebenso sind keine schwerwiegenden Einschränkungen zu erwarten. Bei einer unbehandelten, schweren lagebedingten Schädelverformung können jedoch neben möglichen ästhetischen Folgen auch Kieferfehlstellungen langfristig nicht sicher ausgeschlossen werden. Ich persönlich denke daher, wenn es eine einfache Möglichkeit gibt, proaktiv und vorbeugend etwas dagegen zu tun, sollte man diese Chance ergreifen. Das ist letztendlich auch der Grundgedanke, der sich hinter unserer Entwicklung, dem Medibino-Babyring verbirgt.

DADDYHERO: Bis zu welchem Lebensmonat kann sich der Schädel verformen?

Dr. Dr. Susanne Kluba: Das hängt mit von der Mobilität des Babys ab. In den ersten drei Lebensmonaten ist aufgrund der geringen Beweglichkeit die Gefahr einer lagebedingten Schädelverformung am größten. Aber auch bis zum 5. Lebensmonat kann es noch zu Deformitäten kommen. Wenn die Kleinen anfangen, sich eigenständig zu drehen und aktiver zu werden, wirken sie selbst einer Kopfverformung entgegen.


Vielen Dank für das wirklich sehr Interessante und Informative Interview an Frau Dr. Dr. Susanne Kluba

Wir werden den Medibino selbst testen,sobald unser zweiter Prinz auf die Welt gekommen ist. Sobald wir dann mehr darüber sagen können werden wir den Beitrag um einen Testbericht erweitern.

Wer weitere Infos zum Medibino oder zu Kluba-Medical sucht, der wird auf der umfangreichen Webseite fündig.

ist 35 und der Papa von Lex, geboren 2012. Kommt aus Kaiserslautern, wohnt mittlerweile in Bayern an der Grenze zu Hessen. Arbeitet in der Mobilfunkbranche und genießt jede Minute die er mit seinem Sohn verbringen kann. Entspannt am besten bei einem guten Film auf der Couch, beim Fußball im TV oder im Stadion.

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